Glückwunsch, MV: „Unsere Zukunft ist jetzt!“

Ihr kennt Mecklenburg-Vorpommern (MV) bisher nur vom Durchfahren auf dem Weg zu Eurem Ostsee-Ausflug? Dann entdeckt hier ein Bundesland, in dem mutig-visionäre Menschen mit viel Wissen, Lust und Kreativität die Herausforderung „Zukunft“ bei ihren Hörnern packen.

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„MV2030 mitdenken!“ heißt die Einladung der Landesregierung und ein breites Spektrum engagierter Menschen ist mit zukunftsträchtigen Konzepten und Ideen aus allen Bereichen der Gesellschaft dabei.

Das erste Ergebnis: „Zukunftsbilder und ein Zukunftsprogramm des MV Zukunftsrates für die Jahres 2021-2030“ – ein wichtiger inspirierender Meilenstein auf dem Weg zur „MV Zukunftsstrategie als landeseigener Nachhaltigkeitsstrategie“.

Auch der „Masterplan Bildung für Nachhaltige Entwicklung / BNE“ (Informationen zur BNE für Schüler*innen, Eltern und Lehrer*innen), den wir in der Landesarbeitsgruppe BNE mit rund 40 schulischen und außerschulischen Akteur*innen erarbeitet haben, wird daran mitwirken, dass die ganze Gesellschaft mitgenommen wird bei den anstehenden Veränderungen („Niemanden zurücklassen“).

Aber das Engagement im Land für eine mitweltbewusste und sozial gerechte nachhaltige Zukunft hat noch viel mehr Facetten.

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Wirkmächtig für Nachhaltigkeit: die LebensMittelPunkte

Sie sind Punkte, an denen es um Lebensmittel geht, und Orte, an denen das Leben im Mittelpunkt steht – und nun sind sie auch fester Bestandteil der neuen Berliner Ernährungsstrategie: die LebensMittelPunkte (LMP).

LMP-Willkommen
Quelle: Berlin 21 (Wiebke Koch Graphic Recording)

Dabei muss die dringend anstehende Ernährungswende beileibe nicht „von oben herab“ verordnet werden, denn sie findet schon seit vielen Jahren statt – ein wundervolles Beispiel für demokratische „Bottom-up“-Prozesse (s. auch der Artikel „Vom Reden zum Machen“).

LMP-Berlinkarte
Quelle: Berlin 21 (Visual Facilitation: Wiebke Koch)

Foodsharing, Fair-Teiler-Netzwerke, „Culinary Misfits“, urbane Landwirtschaft und (auch interkulturelle) Nachbarschaftsgärten sowie unzählige weitere zivilgesellschaftliche Initiativen rücken die Themen Nachhaltiger Konsum und Nachhaltige Ernährung immer dichter an die Kieze und ihre Bewohner*innen heran; „Unverpackt“-Läden ermöglichen an immer mehr Stellen in den Städten das Einkaufen von Lebensmitteln ohne Plastikverpackungen.

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Umweltgerechtigkeit & Nachhaltigkeit

Bundesweit erstmalig ist im vergangenen Februar in Berlin ein Bericht zur Umweltgerechtigkeit in einem Metropolenraum erschienen, der sozialraum-, also „kiez“bezogen verschiedene Aspekte von Umweltbelastungen aufzeigt.

Meine Kolleg*innen und ich im Vorstand von Berlin 21Netzwerk für Nachhaltige Entwicklung in Berlin (für die Stadt Partner in der Regionalen Netzstelle Nachhaltigkeitsstrategien RENN.mitte des deutschen Rats für Nachhaltige Entwicklung) haben dieses außergewöhnliche Werk aus der Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz in den Mittelpunkt eines Fachforums gestellt.

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Quelle: Präsentation Dr.-Ing. H.-J. Klimeczek, 29.05.19

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Eine Ohrfeige für die Nachhaltigkeit

„Hello Strukturförderung“ für die Nachhaltigkeitsinitiativen im Land? Weit gefehlt. Die Schere zwischen staatlich empfohlenen Budgets für Forschung und Entwicklung und denen für die Umsetzung im Alltag klafft obszön weit auseinander.

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Die Bundesregierung wollte doch ENDLICH weg von der „Projektitis“.

Mit der hatte sie nämlich bisher all diejenigen ihrer Bürger*innen, die gemeinnützig in den verschiedenen Bereichen nachhaltiger Entwicklung engagiert sind, gezwungen, sich Jahr für Jahr immer neue Projekte auszudenken, um Fördergelder für ihre Arbeit beantragen zu können.

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