
+ + + Herzliche Einladung zur Teilnahme am ersten Treffen in Mecklenburg-Vorpommern! + + +
„Kümmern, kochen, putzen, trösten: Die Hälfte aller Menschen zwischen 25 und 65 Jahren trägt Fürsorgeverantwortung. Eltern, pflegende Angehörige und familiär Sorgearbeitende halten unsere Gesellschaft am Laufen. Doch ihr Beitrag wird nicht ausreichend anerkannt und geschützt.“ (Auszug LUA-Website)
Wie nötig die soziale und wirtschaftliche Wert-Schätzung aber ist, wissen wir seit Jahrzehnten (Riane Eisler, The Real Wealth of Nations, dt.: Die verkannten Grundlagen der Ökonomie | Wege zu einer Caring Economy).
Aktuell auf den Punkt gebracht hat dies gerade auch noch einmal die Politökonomin Feline Tecklenburg in ihrem jüngst erschienenen wichtigen Buch Das Wir in Wirtschaft | Wer Care-Arbeit aufwertet, sichert Wohlstand und Demokratie:
„Für viele fühlt sich der Feierabend an wie eine zweite Schicht. Und dann reicht das Geld nicht. Während andere mit Finanzgeschäften Millionen verdienen, bleibt denen, die Care-Arbeit leisten, kaum etwas zum Leben. Aber Burnout gilt als persönliches Versagen und Altersarmut als individuelles Pech.
Das ist kein Zufall, das ist Politik. Care-Arbeit ist das unsichtbare Fundament unserer Wirtschaft, und wer sie verrichtet, wird systematisch ausgebeutet. Dieses Buch macht Schluss mit dem Gefühl, selbst schuld zu sein. Denn was politisch geschaffen wurde, lässt sich politisch ändern.“
Dem Treffen in Schwerin und in vielen weiteren – auch neuen – lokalen Communities wünsche ich von Herzen eine stetig wachsende Zahl an Interessierten und Engagierten sowie einen grandiosen Erfolg für ihre Petition „Care ins Grundgesetz!“ (gleich mitzeichnen)!











