Online-Workshop „Frauen. Männer. Zusammen. In Zukunft anders?“ | 6.10.26, 14-17 Uhr

Der Workshop ist eine Veranstaltung der Über.Morgen gGmbH in Kooperation mit dem Ökohaus Rostock und findet unter dem Dach von weltwechsel 2026 statt.
Er ist zudem ein Beitrag zu den Deutschen Aktionstagen Nachhaltigkeit 2026 des Gemeinschaftswerks Nachhaltigkeit und als Fortbildung für Lehrkräfte anerkannt.

Frauen* und Männer*: Sie sind die zwei (statistischen) Hälften der Gesellschaft und laut Grundgesetz gleichberechtigt – und doch sind sie noch lange keine Partner*innen auf Augenhöhe.

Individuelle und strukturelle Gewalt gegen Frauen* und ein schwer erschüttertes Vertrauen in Männer* im intimsten Lebensbereich werfen eine unbequeme, aber dringend zu klärende Frage auf: Wie wollen wir eigentlich in Zukunft miteinander leben?

Da lohnt sich ein Blick in Kulturen, die Beziehungen, Familie, Arbeit und Gemeinschaft anders organisiert haben.

Im Online-Workshop „Frauen. Männer. Zusammen. In Zukunft anders?“ lassen wir uns von kurzen Videoclips inspirieren, entdecken überraschende Alternativen und entwickeln mit der Methode Backcasting eigene Zukunftsbilder sowie die Schritte zu deren Umsetzung.

Unser Ziel?

  • Nicht nur reden über Veränderung.
  • Sondern vom gewünschten Morgen konkret zurückdenken: Was müssen wir dann heute anders machen? In Beziehungen. Im Beruf. Im Alltag.

Frauen* und Männer* gemeinsam. Auf Augenhöhe. Verbündet für eine neue Zukunft.

+ + +

Veranstalterin: Über.Morgen gGmbH – Gemeinschaft für Beratung, Bildung und Zukunftsprozesse in Kooperation mit dem Ökohaus e. V. Rostock

Rahmen: weltwechsel 2026

Teil der: Deutschen Aktionstage Nachhaltigkeit 2026 des Gemeinschaftswerks Nachhaltigkeit

ANMELDUNG:
https://www.uebermorgen.info/anmeldung/

PerspektivenWechselWirkung | 4.9.26, 10-11 Uhr | online

Wenn in den kommenden Wochen in mehreren Bundesländern gewählt wird, richtet sich die Aufmerksamkeit vor allem auf Zahlen, Mehrheiten und Wahlergebnisse. Doch Demokratie und Zukunftsgestaltung finden nicht nur an der Wahlurne statt.

Unsere Onlinestunde möchte den Blick weiten: auf die vielen Menschen, die sich täglich einmischen, Verantwortung übernehmen und konkrete Lösungen schaffen – jenseits von Parteien und Wahlkämpfen. Sie zeigen, wie vielfältig zivilgesellschaftliches Engagement ist, und machen Mut, die Zukunft jeden Tag ganz praktisch vor der eigenen Haustür selbst zu gestalten.

ZU GAST: 

+ + + + +

PerspektivenWechselWirkungMit wechselnden Themen-Schwerpunkten bieten wir ein festes knackiges Angebot, das dazu beitragen möchte, netzwerkübergreifenden Austausch mit feministischen Impulsen zu fördern und zu stärken.

+++ Impuls +++ Austausch +++ Tipps & Links +++

DIREKT-LINK FÜR DIE TEILNAHME:
https://us02web.zoom.us/j/84436807287

PerspektivenWechselWirkung | 3.7.26, 10-11 Uhr | online

Wie können wir wieder so miteinander sprechen, dass Verständnis entsteht statt Fronten? Ein einfaches Dialogformat begeistert gerade viele Menschen – weil es Raum schafft für Begegnung statt Polarisierung. Warum bewegt das Format so viele und wie kann es das demokratische Miteinander stärken? Hier kann es kompakt ausprobiert werden.

IM NACHGANG

Dialogformat Sprechen & Zuhören (S&Z) von Mehr Demokratie e. V.

Feedback von Teilnehmer*innen am 3.7.26 (S&Z-Frage: „Wie geht es dir mit der Diskussion um Feminismus in Deutschland?“)

  • „Fühl mich nicht mehr so müde wie vorher, sondern voller Energie und hab Lust, Ideen weiterzuentwickeln / anzugehen.“
  • „Fühle mich gut und war in guter Gesellschaft.“
  • „Ich habe neue Perspektive(n) erhalten und bin nachdenklich.“
  • „Bin ein bisschen fokussierter/aufmerksamer.“
  • „Habe über meine eigenen Gefühle zum Thema nachgedacht.“
  • „Ich habe das Gefühl, verstanden zu werden. Viele angesprochene Ansichten und Erfahrungen wurden mit gespiegelt.“
  • „Ich habe etwas formuliert und ausgesprochen, über das ich sonst nur sehr selten spreche, insbesondere mit ,Expertinnen‘ zu dem Thema. Habe intensiv zugehört und habe mehr Klarheit über meine eigene Position gewonnen.“
  • „Fühle mich aufmerksamer & viel gesehen/gehört & bestärkt mit Tatendrang.“
  • „Jetzt habe ich noch mehr Fragen und Anregungen zum Nachdenken/fühlen.“
  • „Ich bin durchaus aktivierter, bewegt und dankbar und inspiriert durch die neuen Perspektiven. Durchaus motiviert, das Format einmal in einem anderen Kontext auszuprobieren.“

Sprechen & Zuhören ist ein von Mehr Demokratie e. V. entwickeltes Dialogformat. Die Teilnehmenden erfahren darin einen hierarchiefreien Austausch, in dem das eigene Erleben mitgeteilt werden kann. Dies wird dadurch erreicht, dass jede Person gleich viel Redezeit bekommt. Nacheinander spricht immer eine Person für vier Minuten, während die anderen nur zuhören. …

Das Format ist eine gute Vorbereitung für sachliche und inhaltliche politische Arbeit. Es ist empfehlenswert, das Format auch in bestehenden Arbeitsgruppen regelmäßig zu praktizieren, denn es erhöht das Vertrauen untereinander und verbessert die Zusammenarbeit.“ (Auszug aus: Website Mehr Demokratie e. V.)


IMPULS UND BEISPIELRUNDEN: 

  • Hanna Stoff, Moderatorin von Sprechen & Zuhören in MV

+ + + + +

PerspektivenWechselWirkungMit wechselnden Themen-Schwerpunkten etablieren wir ein festes knackiges Angebot, das dazu beitragen möchte, netzwerkübergreifenden Austausch mit feministischen Impulsen zu fördern und zu stärken.

+++ Impuls +++ Austausch +++ Tipps & Links +++

DIREKT-LINK FÜR DIE TEILNAHME:
https://us02web.zoom.us/j/84436807287

Zeit . Für . Sorge

Es gibt Menschen, die den beschleunigten Klimawandel für naturgegeben halten. Ebenso wie das derzeit herrschende Verhältnis der beiden (statistischen) Hälften der Weltbevölkerung zueinander. Ihnen – und allen anderen Interessierten – sei der folgende kleine historische Überblick gewidmet: über die schleichende, menschengemachte Entwicklung und Verknüpfung dieser beiden tiefgreifenden gesellschaftlichen Krisenbereiche.

Die Kurz-Präsentation mit den Stichworten zu den geschichtlichen Zusammenhängen gibt es hier:

Das schleichende Nagen an der Demokratie – von ganz „oben“

Das langjährig erfolgreiche Förderprogramm des Bundes „Demokratie leben!“ soll neu aufgestellt werden. Renommierten Organisationen und rund 200 Demokratie-Projekten mit deutschlandweiter Bedeutung sollen ab 2027 die Fördermittel entzogen werden – obwohl ihre erfolgreiche Arbeit mehrfach von unabhängiger Seite bestätigt wurde. Was steckt dahinter?

Screenshot (11.5.26): Website des Förderprogramms „Demokratie leben!“

Das Bundesprogramm „Demokratie leben!“ des heutigen Superministeriums BMBFSFJ für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend (!) „fördert [seit 2015, M.P.] zivilgesellschaftliches Engagement auf allen Ebenen des Staates für ein vielfältiges und demokratisches Miteinander sowie die Arbeit gegen Radikalisierungen und Polarisierungen in der Gesellschaft“ (Programm-Website). Zur Zeit befindet es sich in seiner 3. Förderperiode (2025-2032).

Warum ist dieses Programm so wichtig?

„Die Aufdeckung der schrecklichen Morde des sogenannten Nationalsozialistischen Untergrunds (NSU) hat unser Land verändert. Es war klar: Wir müssen uns noch stärker um den sozialen Frieden und um unsere Demokratie kümmern. Und wir müssen dabei auf unsere wertvollste Ressource setzen: unsere Zivilgesellschaft. Menschen, die Tag für Tag die Werte unseres Grundgesetzes mit Leben füllen, die sich für Zusammenhalt und gegen Hass und Menschenfeindlichkeit engagieren. Das Ergebnis war die Gründung des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ im Jahr 2015.“ (Quelle: Vorwort der damaligen SPD-Bundesministerin Franziska Giffey zum Abschlussbericht der 1. Förderperiode, s.u.)

Die Ergebnisse seither

Schon in der 1. und 2. Förderperiode ist die Arbeit des Programms wissenschaftlich begleitet und evaluiert worden.

Und die Abschlussberichte beider bisher abgeschlossener Förderperioden zeigen deutlich: „Unsere wertvollste Ressource: unsere Zivilgesellschaft“ hat bis zum heutigen Tag sehr erfolgreich gearbeitet:

„Das schleichende Nagen an der Demokratie – von ganz „oben““ weiterlesen

PerspektivenWechselWirkung | 5.12.25, 10-11 Uhr | online

O du fröhliche!? – Mit euch zusammen machen wir die versteckten Arbeitsaufträge und -pakete (vor allem für Frauen*) hinter den tradierten Ideal-Bildern rund um die Advents- und Weihnachtszeit sichtbar …

… und schenken uns Ideen für mögliche Entlastungslösungen (nicht zuletzt auch mit Blick auf den Globalen Frauen*GeneralStreik am 9.3.26).

+++ Impuls +++ Austausch +++ Tipps & Links +++

DIREKT-LINK FÜR DIE TEILNAHME:
https://us02web.zoom.us/j/84436807287

PerspektivenWechselWirkung | 7.11.25, 10-11 Uhr | online

Der Gender Digital Gap ist nur ein Beispiel dafür, dass Technik per se nicht geschlechtsneutral ist. Auch ChatGPT & Co. werden von Menschen geprägt und verstetigen damit Stereotype, wenn unreflektiert programmiert wird (s. auch UNESCO, KI & Diskriminierung; Eva Gengler, Feministische KI).

+++ Impuls +++ Austausch +++ Tipps & Links +++

UNSERE IMPULSGEBERIN ZUM THEMA: Karoline Spring, frischgebackenes Vorstandsmitglied der Digital Media Women im Bereich Marke und Kommunikation.

DIREKT-LINK FÜR DIE TEILNAHME:
https://us02web.zoom.us/j/84436807287

SONDERSTUNDE PerspektivenWechselWirkung | 24.10.25, 10-11 Uhr | online

Von den Isländerinnen lernen: Wir laufen uns warm für den GLOBALEN FRAUEN GENERALSTREIK #ENOUGH, der am 9. März 2026 stattfindet.

DIREKT-LINK FÜR DIE TEILNAHME

„SONDERSTUNDE PerspektivenWechselWirkung | 24.10.25, 10-11 Uhr | online“ weiterlesen

PerspektivenWechselWirkung | 5.9.25, 10-11 Uhr | online

Geschlechtergerechtigkeit ist bekanntlich die Grundlage für echte Nachhaltige Entwicklung.
Für die spannende Arbeit an der Beseitigung der offensichtlichen und verborgenen Schieflagen und Ungerechtigkeiten in Gesellschaft, Politik und Wirtschaft braucht es Male Allyship.
Was ist das und warum ist Feminismus auch Männersache?

+++ Impuls +++ Austausch +++ Tipps & Links +++

DIREKT-LINK FÜR DIE TEILNAHME:
https://us02web.zoom.us/j/84436807287

#PlatzDa?! 24.10.25 – Themenblöcke

Das hartnäckige Eintreten für Gender-Gerechtigkeit ist kein Aufruf zum Kampf der Geschlechter gegeneinander, sondern zur Überwindung herrschaftlicher Strukturen zugunsten partnerschaftlicher.
Es geht darum, neue Wege und Konzepte des Miteinanders zu gestalten – fair & gleichberechtigt. Zum Nutzen aller. In Gesellschaft, Politik und Wirtschaft.

Quelle für alle Kacheln: Instagram – #platzda_gerechtigkeit5050

„Je mehr sich die Sorge Bahn bricht, dass wirklich Grenzen des Wachstums erreicht werden könnten, desto schwerer scheint das Teilen zu werden. Stattdessen wächst die Produktion noch mehr, und es bleibt keine Zeit für Regeneration, weder für Mensch noch Umwelt. Die sozialen Unwuchten, die unsere Lebensweise produziert, wirken wie das Spiegelbild der ökologischen Schäden, die sie hinterlässt.“ (Maja Göpel: „Wir können auch anders“)

Geschlechtergerechtigkeit ist kein Luxus für irgendwann später, wenn alle anderen Probleme der Welt gelöst sind – sie ist das unabdingbare Fundament, auf dem erst die Lösungen für die Probleme der Welt erarbeitet werden können.

#About24.10.25 #FAQ24.10.25