Wirkmächtig für Nachhaltigkeit: die LebensMittelPunkte

Sie sind Punkte, an denen es um Lebensmittel geht, und Orte, an denen das Leben im Mittelpunkt steht – und nun sind sie auch fester Bestandteil der neuen Berliner Ernährungsstrategie: die LebensMittelPunkte (LMP).

LMP-Willkommen
Quelle: Berlin 21 (Wiebke Koch Graphic Recording)

Dabei muss die dringend anstehende Ernährungswende beileibe nicht „von oben herab“ verordnet werden, denn sie findet schon seit vielen Jahren statt – ein wundervolles Beispiel für demokratische „Bottom-up“-Prozesse (s. auch der Artikel „Vom Reden zum Machen“).

LMP-Berlinkarte
Quelle: Berlin 21 (Visual Facilitation: Wiebke Koch)

Foodsharing, Fair-Teiler-Netzwerke, „Culinary Misfits“, urbane Landwirtschaft und (auch interkulturelle) Nachbarschaftsgärten sowie unzählige weitere zivilgesellschaftliche Initiativen rücken die Themen Nachhaltiger Konsum und Nachhaltige Ernährung immer dichter an die Kieze und ihre Bewohner*innen heran; „Unverpackt“-Läden ermöglichen an immer mehr Stellen in den Städten das Einkaufen von Lebensmitteln ohne Plastikverpackungen.

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Umweltgerechtigkeit & Nachhaltigkeit

Bundesweit erstmalig ist im vergangenen Februar in Berlin ein Bericht zur Umweltgerechtigkeit in einem Metropolenraum erschienen, der sozialraum-, also „kiez“bezogen verschiedene Aspekte von Umweltbelastungen aufzeigt.

Meine Kolleg*innen und ich im Vorstand von Berlin 21Netzwerk für Nachhaltige Entwicklung in Berlin (für die Stadt Partner in der Regionalen Netzstelle Nachhaltigkeitsstrategien RENN.mitte des deutschen Rats für Nachhaltige Entwicklung) haben dieses außergewöhnliche Werk aus der Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz in den Mittelpunkt eines Fachforums gestellt.

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Quelle: Präsentation Dr.-Ing. H.-J. Klimeczek, 29.05.19

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Endlich Vielfalt in aller Munde?!

Ein Plädoyer für die gendergerechte Sprache

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(Quelle: Internet Klebeheld)

Es stimmt ja: Das sogenannte „Gendern“ der Sprache alleine rettet die Erde nicht, jedenfalls nicht so schnell, wie es nötig ist. Aber eins ist klar: Ohne das Gendern geht es auf keinen Fall.

Zum Hintergrund: Mädchen und Frauen ebenso wie Menschen anderer Geschlechtsidentitäten sollen sich auch heute noch immer mit angesprochen fühlen, wenn das „generische Maskulinum“ verwendet wird, also ein Begriff männlichen Geschlechts (z. B.: „Sie sollten zum Arzt gehen.“). Diese geschlechtsbezogene Verzerrung der Realität (Gender Bias) hat aber dazu geführt, dass insbesondere Mädchen und Frauen in vielen gesellschaftlichen Bereichen nicht wahrgenommen werden.

Bemühungen, für diese nicht mehr zeitgemäße sprachliche Schlamperei Alternativen zu finden und zu etablieren (als Teil des Gender Mainstreaming), werden immer wieder angeprangert, verlacht und/oder verhöhnt.

Muss es aber wirklich Gendern sein? Muss die deutsche Sprache scheinbar komplizierter werden? Aber auch: Wo ist die Unterstützung des „Vereins Deutsche Sprache“ und all der anderen sprachmächtigen Menschen in den öffentlich-rechtlichen Medien bei der Entwicklung alltagstauglicher Formulierungen, wenn die deutsche Sprache mal nicht mit neuen technischen Begriffen aus dem Englischen, sondern mit „Neuzugängen“ aus dem sozialen Bereich der Gesellschaft bereichert werden soll?

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Wer wird von der digitalen Trans-formation profitieren?

Sie denken, Bits und Bytes haben kein Geschlecht? Sie glauben, in den Fächern Mathematik und Informatik spielt es keine Rolle, ob Ihr Schulkind ein Mädchen oder ein Junge ist? Dann werden Sie die folgenden Zeilen mächtig überraschen …

Die Versprechungen sind mannigfaltig: Arbeitserleichterung in Beruf und Haushalt, Beschleunigung von Datenflüssen, Kostenersparnisse in allen Unternehmen und Unternehmensbereichen u.v.m.

Hoffnungsschimmer
Markus Grolik: Hoffnungsschimmer (27.03.2015)

Und weil die technischen Neuerungen so verlockend und die zu erwartenden Profite so gewaltig sind, ist „Die Digitalisierung“ nicht aufzuhalten.

Riesengroß also die Versuchung, auf dem Weg in die „neue“ Zeit trotz des UN-Nachhaltigkeitsziels #5 schnell über ein „altes“ Thema hinwegzuspringen: Die digitale Transformation droht, die ungerechtfertigten Einkommens-Missverhältnisse zwischen Frauen und Männern (Gender Pay Gap und Gender Pension Gap) – in Algorithmen verborgen – für die Ewigkeit festzuschreiben.

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Nachhaltig leben im Alltag

2019_03_12.-VHS-Praes_Titel

„Ich denk mal nach…haltig!“
Volkshochschule Rostock
Am Kabutzenhof 20a / 18057 Rostock
Raum 2.L10

(jeweils dienstags 18-20.15 Uhr):
12.03.19
14.05.19
15.10.19
10.12.19

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KlimawandelEnergiewendeNachhaltigkeit … – es vergeht kein Tag mehr, an dem wir nicht irgendwo über diese Begriffe stolpern.

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Eine Ohrfeige für die Nachhaltigkeit

„Hello Strukturförderung“ für die Nachhaltigkeitsinitiativen im Land? Weit gefehlt. Die Schere zwischen staatlich empfohlenen Budgets für Forschung und Entwicklung und denen für die Umsetzung im Alltag klafft obszön weit auseinander.

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Die Bundesregierung wollte doch ENDLICH weg von der „Projektitis“.

Mit der hatte sie nämlich bisher all diejenigen ihrer Bürger*innen, die gemeinnützig in den verschiedenen Bereichen nachhaltiger Entwicklung engagiert sind, gezwungen, sich Jahr für Jahr immer neue Projekte auszudenken, um Fördergelder für ihre Arbeit beantragen zu können.

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