Umweltgerechtigkeit & Nachhaltigkeit

Bundesweit erstmalig ist im vergangenen Februar in Berlin ein Bericht zur Umweltgerechtigkeit in einem Metropolenraum erschienen, der sozialraum-, also „kiez“bezogen verschiedene Aspekte von Umweltbelastungen aufzeigt.

Meine Kolleg*innen und ich im Vorstand von Berlin 21Netzwerk für Nachhaltige Entwicklung in Berlin (für die Stadt Partner in der Regionalen Netzstelle Nachhaltigkeitsstrategien RENN.mitte des deutschen Rats für Nachhaltige Entwicklung) haben dieses außergewöhnliche Werk aus der Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz in den Mittelpunkt eines Fachforums gestellt.

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Quelle: Präsentation Dr.-Ing. H.-J. Klimeczek, 29.05.19

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Endlich Vielfalt in aller Munde?!

Ein Plädoyer für die gendergerechte Sprache

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(Quelle: Internet Klebeheld)

Es stimmt ja: Das sogenannte „Gendern“ der Sprache alleine rettet die Erde nicht, jedenfalls nicht so schnell, wie es nötig ist. Aber eins ist klar: Ohne das Gendern geht es auf keinen Fall.

Zum Hintergrund: Mädchen und Frauen ebenso wie Menschen anderer Geschlechtsidentitäten sollen sich auch heute noch immer mit angesprochen fühlen, wenn das „generische Maskulinum“ verwendet wird, also ein Begriff männlichen Geschlechts (z. B.: „Sie sollten zum Arzt gehen.“). Diese geschlechtsbezogene Verzerrung der Realität (Gender Bias) hat aber dazu geführt, dass insbesondere Mädchen und Frauen in vielen gesellschaftlichen Bereichen nicht wahrgenommen werden.

Bemühungen, für diese nicht mehr zeitgemäße sprachliche Schlamperei Alternativen zu finden und zu etablieren (als Teil des Gender Mainstreaming), werden immer wieder angeprangert, verlacht und/oder verhöhnt.

Muss es aber wirklich Gendern sein? Muss die deutsche Sprache scheinbar komplizierter werden? Aber auch: Wo ist die Unterstützung des „Vereins Deutsche Sprache“ und all der anderen sprachmächtigen Menschen in den öffentlich-rechtlichen Medien bei der Entwicklung alltagstauglicher Formulierungen, wenn die deutsche Sprache mal nicht mit neuen technischen Begriffen aus dem Englischen, sondern mit „Neuzugängen“ aus dem sozialen Bereich der Gesellschaft bereichert werden soll?

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