Nachhaltig zukunftsfähig? Nur mit Geschlechtergerechtigkeit!

Warum braucht es weit mehr als nur „die richtigen“ Technologien, um den Klimawandel einzudämmen und zukunftsfähig zu werden?
Welche Erkenntnisse, Erfahrungen und Visionen wecken bei Groß & Klein, Jung & Alt Verständnis für ein nachhaltiges Leben und Lust darauf, es mitzugestalten?

Collage: Gisbier & Porr / Über.Morgen gGmbH

Die Über.Morgen-Gemeinschaft für Beratung, Bildung und Zukunftsprozesse und der Landesfrauenrat Mecklenburg-Vorpommern laden herzlich ein, sich inspirieren zu lassen:

(siehe auch: Instagram)

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„Schule feiert Zukunft!“ am 17. und 18.6.23 im FEZ-Berlin

„Bildungsnotstand“, „Bildungsdesaster“, „Schul-Chaos“, „Kinder ohne Lehrer*innen“: Fürwahr, unser wilhelminisches Bildungssystem bricht krachend auseinander. Und das ist auch nur folgerichtig, denn es taugt nicht für die Herausforderungen der Zukunft.

Wie gut, dass sich unter dem weiten Horizont der Zukunftsbildung, der Bildung für Nachhaltige Entwicklung (BNE), schon längst deutschlandweit eine Vielzahl hochmotivierter Menschen in den verschiedensten innovativen Initiativen auf den Weg zu alternativen Bildungs- und Schulformen gemacht hat!

Schule im Aufbruch“ – „#wirfürschule“ – „Acker e. V.“ – „Inklusion Digital“ – „Education Innovation LAB“ – „Global Partnership: Transforming Education“ – „Hero Education“ – „X-Schule der Zukunft“ … sind nur einige der engagierten Initiativen, die am 3. Juni-Wochenende einladen:

zum PxP Musik- & Bildungsfestival 2023 ins FEZ-Berlin

Eine Pflichtveranstaltung für alle Bildungsplaner*innen und -politiker*innen in Deutschland!!!

#Bildung der Zukunft

Maria Mies und die Kuh für Hillary Clinton

Am 15. Mai ist eine der weltweit bekanntesten und am besten vernetzten Analytikerinnen und Aktivistinnen in der internationalen Frauenforschung, der Umwelt- und Friedensbewegung gestorben. Sie hinterlässt ein nachhaltig-reichhaltiges Füllhorn an Inspirationen und ermutigenden Aktionsbeispielen.

Quelle: Porträtzyklus „68er Köpfe“, Köln 2008, in Neue Rheinische Zeitung v. 4.4.2012

„Patriarchat und Kapital“, „Frauen, die letzte Kolonie“ und „Eine Kuh für Hillary“: Mit diesen Schlüsselwerken öffneten Maria Mies, Veronika Bennholdt-Thomsen und Claudia von Werlhof mir und vielen anderen die Tür zum ÖKOFEMINISMUS, der verknüpften Betrachtung und Bearbeitung von ökologischen und feministischen Fragen und Anliegen (siehe auch ihr gemeinsam mit Vandana Shiva verfasstes Buch „Ökofeminismus“).

Ihr lebenslanges Leitmotiv (in Anlehnung an die 11. Feuerbachthese von K. Marx): „Die Welt nicht nur interpretieren, sondern sie verändern“. Deshalb engagierte sie sich, statt die Gleichstellung von Frauen in der bestehenden patriarchalen und kapitalistischen Gesellschaftsstruktur anzustreben, für eine neue Gesellschaft jenseits von Patriarchat und Kapital.

Das Fritz-Bauer-Forum der Buxus-Stiftung würdigt ihre herausragend-beeindruckende Persönlichkeit und Arbeit mit einer umfangreichen Datenbank.

„Flussreise zur Nachhaltigkeit“: Zukunftsprojekt 2023?

Nicht vergessen, all Ihr herausragenden Initiativen und Projekte des Wandels zur Nachhaltigkeit in Wirtschaft, Wissenschaft, Zivilgesellschaft und Kommunen: Am 1. Juni ist Bewerbungsschluss als „Projekt N 2023“!

Zum 6. Mal seit 2018 zeichnen in diesem Jahr die vier RENN (Regionale Netzstellen Nachhaltigkeitsstrategien) – in Kooperation mit dem Rat für Nachhaltige Entwicklung RNE – Menschen, Organisationen und Unternehmen aus, die wertvolle Pionierarbeit für die Umsetzung der Deutschen Nachhaltigkeitsstrategie leisten.

Unser innovatives WorkSpiel „SDG-Flussreise“, Teil der Aktivitäten im Gemeinschaftswerk Nachhaltigkeit, bewirbt sich in der „Kategorie Zukunft – Transformation“ .

„Flussreise zur Nachhaltigkeit“: ALLE INFOS

Wir Menschen erschließen uns die Welt am nachhaltigsten im Spiel – als Kinder UND als Erwachsene. Das können jetzt auch Unternehmen und Organisationen für ihre Zukunftsfähigkeit nutzen:

ALLE INFOS
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Spielend zukunftsfähig werden!

Sie wollen, dass die Menschen in Ihrem Unternehmen oder Ihrer Organisation fit werden für die Herausforderungen der Zukunft? Dann schicken Sie sie mit uns auf die …

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Mehr Informationen unter:
sdgflussreise@madeleine-porr.de

¡Muy bienvenidxs / Herzlich willkommen in Havanna!

Nachhaltige Entwicklung fällt nicht vom Himmel und kann auch nicht amtlich verordnet werden. Es sind die vielen kleinen und großen täglichen Aktivitäten in allen gesellschaftlichen Bereichen, die idealerweise gleich um die Ecke erlebbar sein müssen und erst dann – wie der stete Tropfen – ihre transformatorische Wirkung entfalten können. Good-practice-Beispiele zeigen, wie wir auch aus der Ferne aktiv sein können. Zwei deutsche gemeinnützige Vereine und ihre Netzwerke haben sich jetzt zusammengetan, um wirkmächtiger für ihre Partner*innen an anderen Plätzen der Erde zu werden.

Nach einer kurzen, aber erfolgreichen Spendensammlung zum Jahresende in Deutschland (2.000,- € konnten in voller Höhe den Veranstalterinnen zur Verfügung gestellt werden) und ganz viel unbezahlten Arbeitsstunden startet zur großen Freude aller Beteiligten übermorgen das erste kubanisch-mexikanisch-deutsche Kooperationsprojekt des Vereins En Buenas Manos (EBM) e.V. zusammen mit dem deutsch-kubanischen Verein EcoMujer e.V.: VIER WORKSHOP-TAGE ZU PRAKTISCHEN MODELLEN LOKALER ENTWICKLUNG in Havanna, Kuba.

VIDEO-GRUßBOTSCHAFT VON
EN BUENAS MANOS UND ECOMUJER
NACH HAVANNA (HIER KLICKEN)

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Feministische Bildung: unbedingt nötig! Aber warum?

Die Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung kann nicht vollständig erreicht werden, wenn die Ungleichheit zwischen den Geschlechtern nicht angegangen wird. (High Level Political Forum HLPF/Nachhaltigkeitsgipfel der Vereinten Nationen 2022)

Images by Gerd Altmann sowie by S. Hermann / F. Richter from Pixabay; Collage: M. Porr

Feminismus ist der „Oberbegriff für verschiedene Strömungen, die sich für die Gleichberechtigung, Selbstbestimmung und Freiheit aller Geschlechter, vor allem von Frauen, und gegen Sexismus einsetzen …“. So kann es im Duden und anderswo nachgelesen werden.

In diesem Sinne ist auch die Forderung nach einer feministischen Bildung für das Erreichen der SDG zu verstehen, die gerade erst wieder im Sommer auf dem UN-Nachhaltigkeitsgipfel 2022 in New York so nachdrücklich laut geworden ist – mit handfesten Argumenten auch von Seiten der deutschen Delegation für die fundamentale Bedeutung der Geschlechtergerechtigkeit und dafür, dass Frauen und Mädchen dringend für die gesellschaftliche Transformation in eine nachhaltige Zukunft gebraucht werden (s. auch „Nachhaltigkeit braucht Feminismus“ / Rat für Nachhaltige Entwicklung, 9.8.22).

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Lust statt Angst & Frust

Wozu braucht es so dringend uns Außerschulische Bildungsreferent*innen für Nachhaltige Entwicklung?

Photo by Peter Conlan on Unsplash

Der Weg in eine nachhaltige Gesellschaft birgt jede Menge Mühsal, Hürden und Widerstände.

Es gilt,

  • Gewalt als Mittel zur Konfliktbewältigung zu überwinden;
  • neue bzw. längst vergessene Produktions- und Verwertungsformen von Grundnahrungsmitteln sowie Energiequellen zu entwickeln bzw. wiederzuentdecken;
  • der Zerstörung unserer natürlichen Lebensgrundlagen Einhalt zu gebieten;
  • die Anbetung des Goldenen Kalbs Geld als Maß für Wohlstand und Ansehen zu beenden;
  • das soziale Miteinander kraftvoll zu stärken und in den Mittelpunkt von Entwicklung zu rücken;
  • überkommene Lehr-, Lern- und Ausbildungsformen zu verändern; und … und … und …
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Zeitenwende (auch) für die Bildungspolitik: der ZUKUNFTSFONDS

Auf allen Ebenen wird der Druck spürbarer und werden die Stimmen lauter & nachdrücklicher: DAS BILDUNGSSYSTEM MUSS ZUKUNFTSFÄHIG WERDEN! – Der 1-Mrd.-€-Zukunftsfonds gibt dazu die Initialzündung.

So schnell, wie es gebraucht wird, ist das staatliche Bildungssystem nicht reformierbar (trotz wunderbarer Initiativen wie Schule im Aufbruch u.a., siehe auch Blogbeitrag).

Glücklicherweise wissen aber Kitas & Schulen, Kieze & Betriebe schon längst ein großes Netzwerk an AUßERSCHULISCHEN BILDUNGSFACHLEUTEN an ihrer Seite, mit denen sie passgenau und auf vielfältige Weise die thematischen und sozialen Herausforderungen der Gegenwart und der Zukunft angehen können.

Das umfasst nicht nur die Umweltbildung, sondern die Sensibilisierung, Wissens- und Kompetenzvermittlung in allen gesellschaftlichen Bildungsbereichen, einschließlich der Demokratieförderung, der Gesundheitsbildung, der digitalen Didaktik, der Soziokulturellen Bildung, des Globalen Lernens und des Umgangs mit Konflikten.

Bislang funktioniert das aber nur mit angezogener Handbremse. Denn es gibt keine verlässliche und ausreichende Finanzierung dieser sogenannten Außerschulischen Bildungsarbeit für Nachhaltige Entwicklung (BNE). Hier setzt die PETITION „Endlich Geld für wertvolle Arbeit“ an.

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