Bundesweit erstmalig ist im vergangenen Februar in Berlin ein Bericht zur Umweltgerechtigkeit in einem Metropolenraum erschienen, der sozialraum-, also „kiez“bezogen verschiedene Aspekte von Umweltbelastungen aufzeigt.
Die Umsetzung der UN-Nachhaltigkeitsziele findet im Alltag statt und muss dort auch kontinuierlich bezahlt werden.
Akademische Forschungsergebnisse überfluten uns aus allen Bereichen des Lebens. Manchmal zwar auch mit Inhalten, die das genaue Gegenteil von früheren Erkenntnissen darstellen, aber wie auch immer: Forschungsdrang ist gut. Lernen wir doch durch ihn die Welt, in der wir leben, immer detaillierter kennen und wird gerade an Widersprüchen deutlich, dass das Leben so immens vielfältig ist, dass im Universum einfach Platz für alles ist und es keine alleingültige einzige Wahrheit gibt. Gut also, dass es die Forschenden gibt.
Aber was passiert danach mit all ihren Erkenntnissen, insbesondere denjenigen zu Themen von breitem Gemeinwohlinteresse? Wie zum Beispiel: „Warum können wir nicht weiter so leben wie bisher und wie wollen wir statt dessen unsere Zukunft gestalten?“ Wie werden die vielen erforschten Puzzleteile zu einem großen Bild, der gemeinsamen Vision eines guten zukünftigen Lebensalltags (Buen Vivir)?