
+++ Impuls +++ Austausch +++ Tipps & Links +++
DIREKT-LINK FÜR DIE TEILNAHME:
https://us02web.zoom.us/j/84436807287
Geschlechtergerechtigkeit ist bekanntlich die Grundlage für echte Nachhaltige Entwicklung.
Für die spannende Arbeit an der Beseitigung der offensichtlichen und verborgenen Schieflagen und Ungerechtigkeiten in Gesellschaft, Politik und Wirtschaft braucht es Male Allyship.
Was ist das und warum ist Feminismus auch Männersache?

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Das hartnäckige Eintreten für Gender-Gerechtigkeit ist kein Aufruf zum Kampf der Geschlechter gegeneinander, sondern zur Überwindung herrschaftlicher Strukturen zugunsten partnerschaftlicher.
Es geht darum, neue Wege und Konzepte des Miteinanders zu gestalten – fair & gleichberechtigt. Zum Nutzen aller. In Gesellschaft, Politik und Wirtschaft.



„Je mehr sich die Sorge Bahn bricht, dass wirklich Grenzen des Wachstums erreicht werden könnten, desto schwerer scheint das Teilen zu werden. Stattdessen wächst die Produktion noch mehr, und es bleibt keine Zeit für Regeneration, weder für Mensch noch Umwelt. Die sozialen Unwuchten, die unsere Lebensweise produziert, wirken wie das Spiegelbild der ökologischen Schäden, die sie hinterlässt.“ (Maja Göpel: „Wir können auch anders“)
Geschlechtergerechtigkeit ist kein Luxus für irgendwann später, wenn alle anderen Probleme der Welt gelöst sind – sie ist das unabdingbare Fundament, auf dem erst die Lösungen für die Probleme der Welt erarbeitet werden können.
Keine Lust, erst auf den nächsten 8. März zu warten, um die Zusammenhänge von Geschlechter(un)gerechtigkeit mit all den drängenden gesellschaftlichen Themen in den öffentlichen Fokus zu rücken? Dann unbedingt (spätestens) den 24. Oktober vormerken!



100 Jahre nach den Suffragetten, 50 Jahre nach dem historischen Streik der isländischen Frauen – so viel kraftvoller weiblicher Einsatz für gesellschaftlichen Fortschritt damals und seither. Kann das alles umsonst gewesen sein? Müssen wir heute etwa duldsam zusehen, wie unsere fortschrittliche Gesellschaft Schritt für Schritt von rückwärtsgewandten frauenfeindlichen Kräften gekapert wird? Unter dem verstohlenen, aber zunehmend auch immer offeneren Jubel von Mitläufern und Trittbrettfahrern?

Am 24. Oktober 1975 stand Island still, während es auf den Straßen laut wurde: 90% aller Frauen Islands legten für einen Tag ihre Arbeit nieder – die bezahlte wie die unbezahlte.
Ganze Berufszweige waren blockiert, es war der größte Frauenstreik aller Zeiten und brachte das Land auf den Weg zu starken gesellschaftlichen Veränderungen (Film „EIN TAG OHNE FRAUEN“, 2025 | Verleih: Rise and Shine Cinema). –
Lasst uns nun zum 50. Jahrestag des Streiks am 24. Oktober 2025 die Energien dieser kraftvollen Aktion für Geschlechtergerechtigkeit in Gesellschaft, Politik und Wirtschaft wiederbeleben und in unsere Zeit holen: #PlatzDa?!
„#PlatzDa?! 24.10.25 – Kampagne für bundesweiten Aktionstag gestartet“ weiterlesenWarum haben wir dieses Format ins Leben gerufen? Und was ist für uns ein feministischer Impuls mit inspirierenden Informationen und Anregungen für Frauen* UND Männer*? – Mit wechselnden Themen-Schwerpunkten etablieren wir ein festes knackiges Angebot, das dazu beitragen möchte, netzwerkübergreifenden Austausch zu fördern und zu stärken.

Freitag, 2.5. | 10-11 Uhr
Freitag, 4.7. | 10-11 Uhr
Freitag, 5.9. | 10-11 Uhr
Freitag, 7.11. | 10-11 Uhr
Freitag, 5.12. | 10-11 Uhr
Interessiert an mehr Informationen und/oder am Teilnahme-Link? Dann genügt eine kurze entsprechende Mail an:
(Quelle: Initiative Zukunftshandeln MV) Es ist Wahlkampf. Landauf, landab werden die Bürgerinnen und Bürger von Parteien umworben, ihre Stimme „richtig“ abzugeben. Und danach? Wie kann ich mich zwischen und außerhalb von Wahlen politisch engagieren? Wie kommen wir ins Gespräch, wie mache ich mich schlau, wie entscheide ich mit?

Mit der Veranstaltungsreihe „Was geht?“ laden Mehr Demokratie e. V. Mecklenburg-Vorpommern, die Initiative Zukunftshandeln MV und und Transparency International Deutschland (Regionalgruppe Mecklenburg-Vorpommern) ein, gemeinsam Antworten zu finden und zu schauen, was in Mecklenburg-Vorpommern möglich ist und was bereits passiert.
An drei Donnerstagen vor der Bundestagswahl stellen Expertinnen und Experten aus der Praxis ihre Beispiele vor – unter anderem von Transparency International, aus der Stadt Neubrandenburg, von der Initiative Zukunftshandeln und dem Bürgerbegehren Freifahrt.jetzt.Schwerin.
Anschließend tauschen wir uns jeweils aus und diskutieren: Wo liegen geeignete Hebel? Wie kann man Dialoge gestalten?
Die Veranstaltungen finden alle online via Zoom statt. Mit der Anmeldung erhalten Sie vor jeder Veranstaltung den passenden Link.
6. Februar | 19 – 20.30 Uhr
Ratsinfos, Fragestunden, Online-Beteiligung: So mache ich mich schlau
Mitmischen kann früh scheitern, wenn wir nicht wissen, was geht und was der Stand der Dinge bei einem Thema ist. Ohne wichtige Informationen ist gute Mitbestimmung nicht möglich. Aber wie mache ich mich schlau? Wo finde ich Informationen und wer erteilt Auskunft? Darum geht es in Veranstaltung Nr. 1.
13. Februar | 19 – 20.30 Uhr
Mitentscheiden: Mit Bürgerräten und Bürgerbegehren
Bürgerräte erfreuen sich wachsender Beliebtheit und kommen immer öfter zur Anwendung. Wie funktionieren sie, was können sie und wo liegen Grenzen? Und was ist der genaue Unterschied zu den Bürgerbegehren, die als „schärfstes Schwert in der Hand der Bürger:innen“ bezeichnet werden? Darüber informieren und diskutieren wir in Veranstaltung Nr. 2.
20. Februar | 19 – 20.30 Uhr
Mehr als Bürgersprechstunde: So kommen wir ins Gespräch
„Die da im Rathaus“, „Die da oben“, „Mich fragt ja keiner“ – manchmal erscheint das Rathaus als weit entfernter Ort mit hohen Mauern. Dabei gehört es ja uns Bürgerinnen und Bürgern, ist quasi unsere gute Stube. Wie kommen Bürgermeister mit Bürgerinnen und Bürgern ins Gespräch? Und wie kommen wir auch untereinander gut ins Gespräch? Wie sehen kreative Ansätze aus? Dazu teilen wir Best-Practice-Erfahrungen in Veranstaltung Nr. 3.
Die Veranstaltungsreihe wird unterstützt von „WIR. Erfolg braucht Vielfalt“, dem Landesfrauenrat Mecklenburg-Vorpommern und der Ostseeküstenallianz.
Keine Möglichkeit gehabt, in Berlin und Rostock live dabei zu sein?

Dann melden Sie sich noch schnell für unseren Online-Workshop an:
Wann?: Freitag, 22. Nov. 2024, 9.30-13.30 Uhr
Der Teilnahme-Link wird Ihnen kurz vor der Veranstaltung zugeschickt.
Analysen zu den anstehenden US-Wahlen ebenso wie zu den bisherigen deutschen Landtagswahlen sprechen eine klare Sprache: Das Wahlverhalten von Frauen und Männern hat sich in den letzten 30 Jahren radikal verändert.

Heute wählen (junge) Frauen tendenziell eher links/liberal, stärker in Sorge um Umwelt und Nachhaltigkeit, und (junge) Männer eher rechts/konservativ, mit dem Fokus stärker auf sogenannten Geld- und Wirtschaftsthemen (siehe auch: Ansgar Hudde, „Seven Decades of Gender Differences in German Voting Behavior“ – Geschlechtsunterschiede im Wahlverhalten bei Bundestagswahlen der letzten sieben Jahrzehnte).
Höchste Zeit für viel solidarisches Netzwerken. Denn jede für sich alleine und aus ihren vielen derzeitigen Gaps heraus können Frauen nun mal die Welt nicht retten …
Mittelkürzungen im Bundeshaushalt 2025 bei der Bildung für Nachhaltige Entwicklung? Während Sie doch wissen, dass nur hochwertige Bildungskonzepte – für alle Menschen – Deutschland fit für die Zukunft machen? Nutzen Sie Ihre Stimme und zeichnen Sie diese Erklärung mit.

Nach unserer Petition von 2021/22 mit ihrer detailliert ausgearbeiteten Kalkulation bis 2030 hier nun auch die nachdrückliche Aufforderung der Bundesgremien Bildung für Nachhaltige Entwicklung (BNE) beim BMBF an die Entscheider*innen:
Stellen Sie umgehend und langfristig die notwendigen Mittel in allen Ministerien bereit, um die zentrale Bedeutung der BNE für die Zukunftsfähigkeit unseres Landes zu untermauern und die BNE-Arbeit angemessen und auskömmlich zu finanzieren!
Ob in Workshops für gesunde Ernährung oder bei Projekttagen zu Klimawandel, globalen Handelsketten, erneuerbaren Energien oder Migration: Immer wieder treffen wir in unserer Arbeit auf Situationen, die unterschiedliche Bedeutungen und Konsequenzen für Mädchen & Jungen, Frauen & Männer haben. Und für alle, die sich nicht in diese Geschlechtskategorien einordnen. – Wenn da Ungleichgewichte und Ungerechtigkeiten übersehen werden, laufen am Ende auch kluge Nachhaltigkeitskonzepte ins Leere.

Im Team mit Marco Hanitzsch/CoResult wollen wir deshalb mit euch – INSBESONDERE AUCH MIT EUCH MALE ALLIES – anknüpfen an unsere Berliner Ergebnisse und Rostocker Impulse aus 2023 und wollen:
BERLIN / powered by Berlin 21
Dienstag, 24. September 2024
14-18 Uhr
Hector Space
ROSTOCK / powered by Über.Morgen
Freitag, 18. Oktober 2024
9.30-13.30 Uhr
Peter-Weiss-Haus
Beide Workshops sind für die Teilnehmenden kostenfrei, weil sie auch in diesem Jahr vom BMBF im Rahmen seiner BNE-Kampagne Lernen. Handeln. Gemeinsam Zukunft gestalten. gefördert werden.
Wir freuen uns auf die Arbeit mit euch!