Mecklenburg-Vorpommern ist ein Flächenland, aber keine menschliche Einöde. Unzählige Aktive engagieren sich hier tagtäglich einzeln oder mit anderen für den demokratischen gesellschaftlichen Zusammenhalt sowie für Projekte und Strukturen, die diesen Zusammenhalt stärken und eine lebenswerte Zukunft für Alle konkret machen. – Im Vorfeld der Landtagswahlen 2026 formieren sie sich nun zu einem landesweiten Kampagnen-Netz und bekommen dafür kräftigen Rückenwind auch aus anderen Bundesländern.
Die Sonntagsfragen und Prognosen für 2026 spornen uns Engagierte alle noch zusätzlich an. Wir – ein immer größer werdendes Verbündeten-Netz aus prodemokratischen Einzelmenschen, Initiativen und Organisationen – werden jetzt gemeinsam laut.
Mit der ganzen Vielfalt unserer Aktivitäten in allen Bereichen der Gesellschaft haben wir uns vorgenommen, mindestens 50.000 Wähler*innenstimmen für die demokratische Mitte zurückzugewinnen.
Unterstützen Sie uns dabei mit Ihrer gezielten Aufmerksamkeit! Folgen Sie dafür diesem Blog, aber auch z. B. der Initiative Zukunftshandeln (Instagram).
„Unsere Zukunft beginnt jetzt. Wir wollen nicht warten, bis Veränderungen ‚von oben‛ kommen – wir bringen sie selbst auf den Weg.“ – In MV ist die Initiative Zukunftshandeln in die nächste Phase gestartet, ihre zivilgesellschaftliche Kraft für die Zukunftsfähigkeit im Nordosten der Republik einzusetzen.
Gründung des IZH-Trägerkreises am 28.4.25 (Foto: Jana Wehbe / fint e.V.)
Wer sich schon mal in den Aufbau und Erhalt eines zivilgesellschaftlichen Netzwerks eingebracht hat, weiß, was für einen wichtigen Meilenstein das Treffen am 28.4.25 in Rostock gesetzt hat:
10 Aktive (8 in Präsenz, 2 online dazugeschaltet) aus der Initiative Zukunftshandeln (IZH) MV haben mit der Konstituierung eines Trägerkreises den Startschuss für eine transparente verbindlichere und strukturiertere Arbeit des Netzwerks gegeben.
Wer sich in die IZH einbringen möchte, findet in diesem Netzwerk Gleichgesinnte, Raum für Ideen und konkrete Projekte mit Wirkung. Bereits jetzt bringt die Initiative starke Vorhaben zusammen: darunter …
(Quelle: Initiative Zukunftshandeln MV) Es ist Wahlkampf. Landauf, landab werden die Bürgerinnen und Bürger von Parteien umworben, ihre Stimme „richtig“ abzugeben. Und danach? Wie kann ich mich zwischen und außerhalb von Wahlen politisch engagieren? Wie kommen wir ins Gespräch, wie mache ich mich schlau, wie entscheide ich mit?
An drei Donnerstagen vor der Bundestagswahl stellen Expertinnen und Experten aus der Praxis ihre Beispiele vor – unter anderem von Transparency International, aus der Stadt Neubrandenburg, von der Initiative Zukunftshandeln und dem Bürgerbegehren Freifahrt.jetzt.Schwerin.
Anschließend tauschen wir uns jeweils aus und diskutieren: Wo liegen geeignete Hebel? Wie kann man Dialoge gestalten?
Die Veranstaltungen finden alle online via Zoom statt. Mit der Anmeldung erhalten Sie vor jeder Veranstaltung den passenden Link.
6. Februar | 19 – 20.30 Uhr Ratsinfos, Fragestunden, Online-Beteiligung: So mache ich mich schlau Mitmischen kann früh scheitern, wenn wir nicht wissen, was geht und was der Stand der Dinge bei einem Thema ist. Ohne wichtige Informationen ist gute Mitbestimmung nicht möglich. Aber wie mache ich mich schlau? Wo finde ich Informationen und wer erteilt Auskunft? Darum geht es in Veranstaltung Nr. 1.
13. Februar | 19 – 20.30 Uhr Mitentscheiden: Mit Bürgerräten und Bürgerbegehren Bürgerräte erfreuen sich wachsender Beliebtheit und kommen immer öfter zur Anwendung. Wie funktionieren sie, was können sie und wo liegen Grenzen? Und was ist der genaue Unterschied zu den Bürgerbegehren, die als „schärfstes Schwert in der Hand der Bürger:innen“ bezeichnet werden? Darüber informieren und diskutieren wir in Veranstaltung Nr. 2.
20. Februar | 19 – 20.30 Uhr Mehr als Bürgersprechstunde: So kommen wir ins Gespräch „Die da im Rathaus“, „Die da oben“, „Mich fragt ja keiner“ – manchmal erscheint das Rathaus als weit entfernter Ort mit hohen Mauern. Dabei gehört es ja uns Bürgerinnen und Bürgern, ist quasi unsere gute Stube. Wie kommen Bürgermeister mit Bürgerinnen und Bürgern ins Gespräch? Und wie kommen wir auch untereinander gut ins Gespräch? Wie sehen kreative Ansätze aus? Dazu teilen wir Best-Practice-Erfahrungen in Veranstaltung Nr. 3.
In diesem Wettbewerb werden Unternehmerinnen insbesondere aus ländlichen Regionen Mecklenburg-Vorpommerns gewürdigt, die sich für nachhaltiges Wirtschaften einsetzen.
Der „Lizzie Gründerinnenpreis“ ist eine Hommage an nachhaltig wirtschaftende Unternehmerinnen mit Vorbildcharakter über M-V hinaus.
Start des Wettbewerbs: 10. Juni 2024
Ende der Wettbewerbseinreichungen: 9. August 2024
Preisverleihung: 17. September 2024 unter der Schirmherrinnenschaft der Rostocker Oberbürgermeisterin Eva-Maria Kröger
Wer kann teilnehmen? Teilnehmen können selbstständige Frauen/Unternehmerinnen aus Mecklenburg-Vorpommern, die seit mindestens einem Jahr aktiv am Markt tätig sind und ihre Selbstständigkeit im Bundesland angemeldet haben.
„Nachhaltige Entwicklung braucht Geschlechtergerechtigkeit?! – Vom Erkennen zum Handeln!“ war am 23. November 2023 Titel und Fazit einer Tagung von Über.Morgen und Landesfrauenrat MV im Rathaus der Hanse- und Universitätsstadt Rostock (Dokumentation).
Zum diesjährigen Internationalen Frauentag ist nun auch der kleine Filmbeitrag fertig geworden – ein Geschenk vor allem an die vielen starken Frauen und ihre Netzwerke hier in MV, die sich leidenschaftlich für ihre Werte & Visionen rund um ein nachhaltig-gutes Leben für alle engagieren.
2024 wollen wir die Veranstaltungsreihe zu den Zusammenhängen von Nachhaltiger Entwicklung und Geschlechtergerechtigkeit mit spannenden Trainings für Frauen* UND Männer* fortsetzen – und mit einem „Stammtisch für neue Wörter“.
Mehr Informationen? Frische Ideen? Lust aufs Mitgestalten? – Auf Ihre/eure Kontaktaufnahme & Nachfragen freut sich: Madeleine Porr | mp(at)uebermorgen.info
* Ich verwende das sogenannte Gender-Sternchen, um damit auf einfachste Weise auch alle Geschlechtszugehörigkeiten neben den beiden starren statistischen Kategorien sichtbar zu machen.
Warum braucht es weit mehr als nur „die richtigen“ Technologien, um den Klimawandel einzudämmen und zukunftsfähig zu werden?
Welche Erkenntnisse, Erfahrungen und Visionen wecken bei Groß & Klein, Jung & Alt Verständnis für ein nachhaltiges Leben und Lust darauf, es mitzugestalten?
Vier spannende Impulsbeiträge öffnen den Blick für gesellschaftliche Bereiche, in denen die Umsetzung des UN-Nachhaltigkeitsziels #SDG5 einen wesentlichen Unterschied macht:
Ihr kennt Mecklenburg-Vorpommern (MV) bisher nur vom Durchfahren auf dem Weg zu Eurem Ostsee-Ausflug? Dann entdeckt hier ein Bundesland, in dem mutig-visionäre Menschen mit viel Wissen, Lust und Kreativität die Herausforderung „Zukunft“ bei ihren Hörnern packen.
„MV2030 mitdenken!“ heißt die Einladung der Landesregierung und ein breites Spektrum engagierter Menschen ist mit zukunftsträchtigen Konzepten und Ideen aus allen Bereichen der Gesellschaft dabei.