El Buen Vivir – der Mensch lebt nicht vom Brot allein

Aus immer mehr „Fortschritt“ wird noch keine Zukunft. Wo wollen wir denn überhaupt hin, als Menschheit auf diesem einzigartigen Planeten Erde?

Bild von Gerd Altmann auf Pixabay

Mit seinem Audio-Projekt El Buen Vivir – die Magie des Wandels (zu hören ab Frühjahr 2021) baut En Buenas Manos e. V. zusammen mit den Autorinnen Miriam Schauer, Kulturwissenschaftlerin, und Madeleine Porr sowie vier Frauen aus Lateinamerika (bzw. mit engem Bezug dorthin) eine Brücke zu einem der ältesten und gleichzeitig aktuellsten Menschheitskonzepte von einem Guten Leben.

Hier schon mal vorab der TRAILER. –

Wer uns vorgaukelt, dass es für eine nachhaltig gute Zukunft nur die richtige Technologie und die richtigen technischen Geräte braucht und dann noch mehr Produktion und noch mehr Konsum, vergisst oder ignoriert die Bedürfnisse der menschlichen Seele.

Wir sind ja keine Roboter, sondern brauchen gemeinsame ideelle Leitbilder, an denen wir uns orientieren können.

Der bei der letzten Großen Transformation im 19. und 20. Jahrhundert durch die Verselbstständigung der Wirtschaft gegenüber der Gesellschaft (s. auch Karl Polanyi) zum Lebenssinn ausgerufene „Tanz ums goldene Kalb“ hat in den vergangenen Jahrzehnten zunehmend an Attraktivität verloren – der Tanz ist zu einem Zappeln an den Marionettenfäden kapitalistischer Wirtschaftsinteressen geworden.

Und so wird der Chor unserer Stimmen, insbesondere der weiblichen aus allen Altersgruppen, immer lauter, die nachdrücklich andere Lebensmodelle einfordern: würdig für alle sollen sie sein und nachhaltig, also verträglich mit der Natur und mit allen anderen Lebewesen auf der Erde – ein „Gutes Leben für alle“ wollen wir erreichen und das ist eine Vision für die Zukunft, die es wirklich wert ist, ein gesellschaftliches Leitbild zu sein.